Camp-DT Das Camp von Diabetes-Zentrale e.V.02.08.2007, Donnerstag
08:30: Mein Wecker klingelt. Ich quäle mich aus dem Bett und mit geschlossenen Augen tapse ich Richtung Küche und renne prompt mit dem Zeh gegen etwas Hartes. Mein Koffer. Jetzt BIN ich wach. Heute ist kein normaler Tag, es sind Ferien und heute heißt es ab ins CAMP-DT!
10:30: Durchsage am Bahnhof, der Zug kommt zehn Minuten später, ich sitze auf meinem Koffer auf einem überfüllten Bahnsteig.
10:40: Der Zug kommt ich steige ein such mir meinen Platz. Der Zug fährt an. Vier Stunden Fahrt liegen vor mir und ich richte mich entsprechend darauf ein. Kaugummi, MP3-Player in den Ohren und ein Buch auf dem Schoß, die Zugfahrt kann beginnen. (Glaubt mir es war trotzdem langweilig, aber das spätere entschuldigt das)
14:45: Ankunft in Bonn-Hauptbahnhof; erstaunt stelle ich fest, das ist ein Minibahnhof mit 5 Gleisen, hatte ich mir aber größer vorgestellt. Aber jetzt erstmal Ausschau halten nach Lennart der mich abholt (ich hab keine Ahnung wie er aussieht und er kennt mich auch nicht). Doch alles halb so schlimm innerhalb von drei Minuten haben mich Sabrina und Lennart gefunden. Wir packen mein Zeugs ins voll gestopfte Auto und ab geht′s.
15:45: Ankunft im evangelischen Begegnungshaus (nachdem wir erstmal Vollstoff dran vorbeige-fahren sind). Totenstille auf dem Gelände. Wo ist der Rest? Eine Frau vom Haus erklärt uns "Die Jungen sind nochmal weggefahren, wollten aber eigentlich schon wieder da sein." Eine viertel Stunde später sind sie dann doch da. Unsere Räumlichkeiten werden inspiziert und auf den Rest gewartet, der nach und nach eintrudelt.
Fragt mich nicht wie spät es jetzt ist: Markus hat gekocht und alles sitzt vor einem großen Teller Spagetti, die Diabetiker unter uns ziehen Pumpen aus diversen Taschen und dann kann das Essen beginnen.
Später: Wir sitzen im Kaminzimmer labern und spielen ein von Prinzesschen erklärtes Spiel (Thx Kathy mal sehn ob ich das an meinem Geburtstag auch spielen lass ;)) Irgendwann verabschieden sich immer mehr ins Bett, war ein anstrengender Tag.
03.08.2007, Freitag
Handywecker klingelt: Ich kracksel aus meinem Hochbett, Badreihenfolge wurde am Vortag noch ausgemacht. Dann Frühstück.
Flo ist da: Smitty und Kathrin erzählen uns zu verschiedenen Pumpen und anderen Neuigkeiten auf dem Diabeteszubehörmarkt etwas. Die Pumpen gehen von Hand zu Hand, ein Witzbold befestigt einen Katheter an einer Taschentuchpackung von Florian Müller (oh wartet ich glaub der Witzbold war eine ganz nette Person: ICH :P).
Nachmittag: Wieder ist Chillen angesagt und Volleyball spielen und schon hat mir Martin den Spitznamen "schwarze Gefahr" verpasst. Außerdem wurde wieder unser Nuss-Nuss-Nuss gespielt, allerdings war die Litschi alias Martin sogar besser als unser Nüsschen.
Abendessenszeit: Wir Grillen. Es gibt Salat, Brot, Würstchen, Fleisch, Ketchup ... an die Gabeln fertig los
Dunkel: Lennart und Sandra führen Ihre Feuershow auf (war echt geil Ihr beiden, leider hab ich meine Foto vergessen)
Noch Dunkler: Abend-/ Nachtspaziergang. Querfeldein, teils mitten auf der Straße und ich versuche nicht zwischen Jan und Richard zu geraten, das hatten wir im Camp-D schon mal, die beiden sind mindestens 1 1/2 Köpfe größer als ich und könne mich einfach hochheben und dann hänge ich 10 cm über dem Boden und die schleifen mich einfach mit sich.
04.08.2007, Samstag
Nach dem Frühstück: Bälle, Keulen, Tücher und viel, viel mehr liegen auf dem Hof, Lennart hat seine ganzen "Zaubersachen" ausgepackt. Ein Teil macht sich eigene Jonglierbälle, Richard und ich spielen mit den von Lennart mitgebrachten und probieren alles was so rumliegt. Die Keulen haben es mir angetan, mit Bällen kann ich einigermaßen umgehen aber wie bitte jongliert man mit Keulen? L E N N A R T!!! Später werfen wir alle mit Keulen im Kreis, mitten in der Sonne (Sonnenbrand lässt grüßen), und nun funktioniert das langsam mit dem fangen und werfen.
Nachmittag: Rein in die Autos und ab nach Bonn. Aufgeteilt in mehrere Gruppen machen wir die Stadt unsicher. Jan, Wiwi und ich eher planlos, quer durch die Innenstadt. Jan ersteht seinen Harry Potter und schenkt mir seine Exlibris (Danke Jan, zieren alle meine deutschen Bände). Wie andere auch kommen wir um einen Starbucks-Besuch nicht herum.
Abendessen: Sushitag! Lithi hat lecker, lecker Sushi-Sachen besorgt, die unser Kochteam jetzt perfekt zubereiten und man muss sagen, selbst mir Sushimuffel schmeckt es. Parallel zum Sushivorbereiten gab es auch noch von Martin und Richard eine kleine Einführung im Kampfsport (meine Hand hat über eine Woche zum heilen gebraucht)
Später: DJ-Max legt auf, und die Kathys tanzen und nach einigem Auffordern auch der Rest. Warm wird′s im Raum und ab und an machen wir eine Erfrischungsbreak draußen. Später sind wir dann alle draußen und gucken Sternschnuppen und die 3K′s liegen schließlich auf und unter einer Decke am Boden (so ist das in Himmel gucken viel schöner und auch nicht so kalt). Nur die arme Hanna hat als einzige keine gesehen.
05.08.2007, Sonntag
zu früh: Aufstehen, Zeugs ein bisschen zusammenräumen und dann aber doch lieber erstmal zum Frühstück. Mama Markus und Martin machen mir ganz lieb je ein Mitnehmbrötchen, damit ich auf der Heimfahrt die leider ansteht nicht verhungern muss. Dann ist aufräumen angesagt, Sandra zerdeppert ein gutes halbes Dutzend Tassen und Teller beim rausräumen aber das ist nix neues, uns ist schon mehr runtergefallen, oder beim Abspülen kaputt gegangen, siehe unser Admin, der hat sich aufgrund eines kleinen Schnittes gleich die ganze Zeit vorm Abspülen gedrückt *zwinker*
Abfahrtzeit für Jan Wibke und 1/3 Kathy (Ich): Hektik pur, weil wir ja immer noch kein Grup-penfoto haben. Alles wird zusammengetrommelt, wo ist denn jetzt der Markus hin? MAX wir wollen Foto machen. Ah da ist der Max, wo ist SANDRA? Ihren Foto holen, damit man damit auch noch ein Bild machen kann. Endlich steht alles, die Fahne weht, ein Fotoapparat klickt dann der nächste und übernächste ...
Und jetzt ab ins Auto Wibkes Zug kommt als erster. Zehn Minuten vor Abfahrt parken wir und ren-nen in den Bahnhof. Winke winke Wibke!!! Halbe Stunde am Bahnhof stehen, Jan ganz der Kavalier hat gewartet bis auch mein Zug kam. Winke winke Jan/ Katha. Zug fährt an, verdammt ab morgen muss ich arbeiten: ich will ZURÜCK!!!
Katha(rina)